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Die MädchenversteigerungZeitpunkt: zum Kalenderjahresende (Ende November, früher auch im Dezember) Die Mädchenversteigerung bildet seit jeher - d.h. seit etwa 150 Jahren und länger - den Auftakt zu den Fastnachtsveranstaltungen der Hottelner Junggesellenschaft. Es existiert auch eine Tafel mit den Teuersten Mädchen seit 1971.Sie ist im Eingangsbereich unseres Dorfgemeinschaftshauses zu finden. Ein geschichtlicher HintergrundMädchenversteigerungen gab es bis in die späten 60er Jahre noch im Nachbarort Algermissen, heute (bis 1971 bekannt) auch noch in einigen anderen Dörfern des Landkreises Hildesheim. Zu diesem Fastnachtsbrauch schrieb Heimatdichter Wilhelm Kaune in seinem Buch
"Unsere Heimat im Wechsel der Jahreszeiten": Die Hauptpersonen, um die es ja bei der Versteigerung geht, sind nie anwesend, sondern werden nach Vorschlägen aller Junggesellen per Losverfahren - früher per Vorstandsentscheid - "versteigert". Zum SeitenanfangDie amerikanische VersteigerungDiese Art der Versteigerung vollzieht sich folgendermaßen:
Zum SeitenanfangDie Höhe der eingespielten Geldsumme wird nie verraten, ebenso wenig die Ergebnisse der Versteigerung im einzelnen, mit Ausnahme der Gewinnerin. Diese wird an einem der folgenden Tage besucht und das Ergebnis der Versteigerung wird ihr zusammen mit einem Präsent übermittelt. Nur der Name des teuersten Mädchens werden veröffentlicht. Alles andere bleibt streng geheim. Versteigert werden Mädchen, die konfirmiert oder mindestens 15 Jahre jung sind. Sie müssen noch ledig und noch nie verheiratet gewesen sein. Der Ersteigerer erhält aber keinen Besitz an dem Mädchen, sondern der Gewinner darf lediglich mit der Teuersten Hottelner zum Fastnachtsvergnügen den Ehrentanz vollziehen. Was sich allerdings danach ergibt, bleibt den Beiden überlassen und wird hier nicht verraten. Zum SeitenanfangTafel mit den Teuersten Mädchen 1971 bis 2002:
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Langen
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